netzwerk-citykirchenprojekte.de

Aktuelles aus der Kirche...

 

Was zählt, ist Bindung an Gott

Bindung an GottDie Gläubigen sollen auf die "Hilfe der Engel" vertrauen. Bei diesen Boten Gottes handelt es sich um bedeutende Figuren der Frohen Botschaft. Zu dieser Aussage kam Papst Benedikt XVI. im Vatikan beim Angelus-Gebet am ersten Fastensonntag. In schweren Zeiten sollten die Christen so oft wie nur möglich die Beihilfe von Engeln in Anspruch nehmen. Wenn man den Spuren von Jesu Christi folgt, gilt dies in ganz besonderem Maße.
Der Papst Benedikt XVI führt weiter aus, dass damit die Bindung zu Gott gestärkt werden könne.

Den vielen angereisten Pilgern und Besuchern aus den Ländern mit deutscher Sprache sagte der Papst folgende Worte:
"Die vierzig Tage der Fastenzeit erinnern an die vierzig Tage Jesu in der Wüste wie auch an die vierzig Jahre der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste in das verheißene Land. Die Entbehrungen der Wüste öffnen den Blick für das Wesentliche. Was zählt und unser Leben trägt, ist die Bindung an Gott. Die Umkehr, die Hinwendung zu Gott und der Glaube sind Geschenk seiner Gnade und zugleich Aufgabe. Gerade in dieser heiligen Zeit wollen wir unser Leben neu im Herrn festmachen. Dabei stärke und helfe euch der Heilige Geist."

Am Sonntagabend begannen, in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI, die geistlichen Exerzitien zur Fastenzeit. In der Kapelle "Redemptoris Mater" im Apostolischen Palast finden die Meditationen statt und sie stehen unter dem Motto "Der Priester trifft Jesus und folgt ihm". In diesem Jahr werden die Meditationen von Kardinal Francis Arinze, einem emeritierten Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, geleitet. Traditionell beginnen die Gebete mit der Feier der Vesper der einleitenden Meditation und der eucharistischen Anbetung. Die Gebete dauern bis zum 7. März an. An diesem Tag finden sie ihren Abschluss mit einer letzten Predigt und dem Schlusssegen. In der Fastenzeit werden keine Generalaudienzen beim Pontifex abgehalten.