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Aktuelles aus der Kirche...
Die Freude der Auferstehung fühlen
Es ist erfreulich, dass der Papst das Thema Fasten behandelt.
In der heutigen Zeit leben wir in einer Welt, in der ein absurder und zum Teil gefährlicher Körperkult regiert.
Den eigenen Körper zu achten, zu mögen und sich gesund zu ernähren ist wichtig, aber allzu oft übertreiben wir. Jedes Jahr werden in Deutschland ungefähr 18 Millionen Sets zur Gewichtsabnahme verkauft. Dies ist auch kein Wunder, die Werbeindustrie zeigt immer nur schöne Körper, ältere oder dickere Menschen haben darin keinen Platz. Mit solchen Methoden wird der Körper derart in den Vordergrund gerückt, dass er einen freien Blick auf den Geist, den Willen und die Freiheit verstellt. Wir sollten dieser Scheinwelt auf keinen Fall vollständig unser Vertrauen schenken und mit dem Körper den Willen des Menschen zu dominieren, denn so wird der Körper zum Tyrannen.
In anderen Religionen gibt es ebenfalls das Fasten, im Islam gibt es den Fastenmonat Ramadan.
Wir sollten uns die Frage stellen, was ist die christliche Auffassung vom Fasten?
Der Christ kann sich mit den Geschöpfen identifizieren, weil Christus der Sohn Gottes ist, weil er Mensch geworden ist, weil er unser Fleisch angenommen hat.
Christus ist unser Vorbild, er ging in die Wüste. Durch das Fasten können wir die Person Jesu Christi erkennen.
bedeutsam sind beim fasten alle Methoden, doch sie immer ein und dasselbe Ziel - zu erkennen, wie Jesus Christus in der Wüste fastete und über diese Beziehung zu Christus zu finden.
Der Papst sagte in seiner Fastenbotschaft folgendes: "Das Fasten soll uns eine Hilfe sein, uns ganz Gott zu widmen."